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Klassische Musik und Oper von Classissima

Maria Callas

Mittwoch 28. September 2016


nmz - neue musikzeitung

2. August

Umjubeltes Ehepaar: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov singen Puccini

nmz - neue musikzeitung Salzburg - Salzburger Festspiele ohne die große Sopranistin Anna Netrebko, das ist wie Salzburger Festspiele ohne Mozart. Die russische Diva gehört fast schon zum Inventar des weltweit renommierten Musik- und Theaterfestivals. 2002 startete sie hier in einer legendären Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts «Don Giovanni» als Donna Anna ihre atemberaubende Karriere. Netrebko wird längst und zu Recht in einem Atemzug genannt mit Diven wie der unvergessenen Maria Callas. Seit ihrem Salzburger Debüt hat sich die Netrebko von einer hoch begabten, jungen, noch etwas unerfahrenen Sängerin zur unumstrittenen Primadonna assoluta gewandelt. In diesem Jahr ist sie zwar «nur» in einer konzertanten Opernaufführung zu erleben, in Giacomo Puccinis Musikdrama «Manon Lescaut» mit dem bestens präparierten Münchner Rundfunkorchester unter Marco Armiliato. Weiterlesen

nmz - KIZ-Nachrichten

2. August

Umjubeltes Ehepaar: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov singen Puccini

Salzburg - Salzburger Festspiele ohne die große Sopranistin Anna Netrebko, das ist wie Salzburger Festspiele ohne Mozart. Die russische Diva gehört fast schon zum Inventar des weltweit renommierten Musik- und Theaterfestivals. 2002 startete sie hier in einer legendären Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts «Don Giovanni» als Donna Anna ihre atemberaubende Karriere. Netrebko wird längst und zu Recht in einem Atemzug genannt mit Diven wie der unvergessenen Maria Callas. Seit ihrem Salzburger Debüt hat sich die Netrebko von einer hoch begabten, jungen, noch etwas unerfahrenen Sängerin zur unumstrittenen Primadonna assoluta gewandelt. In diesem Jahr ist sie zwar «nur» in einer konzertanten Opernaufführung zu erleben, in Giacomo Puccinis Musikdrama «Manon Lescaut» mit dem bestens präparierten Münchner Rundfunkorchester unter Marco Armiliato. Weiterlesen




Crescendo

27. Mai

Skandal! - Skandal!

Er gehört zur Oper wie der Stab zum Dirigenten. Doch was bedeut der Skandal überhaupt, wie kreiert man einen und warum hat er bis heute nichts von seiner Attraktivität verloren? Der Skandal liegt im Auge seines Betrachters. Punkt­um. Klingt skandalös? Nun, was im Theater oder in der Oper als anstößig ins Auge springt, etwa Blut, Sex oder Gewalt, gehört zu jenen Dingen, die uns im Fernsehen längst nicht mehr auffallen. Wir sind daran gewöhnt. Es folgt daraus, dass ein Publikum ohne Weiteres am selben Abend einen Vorgang ausbuhen und als unerhört empfinden kann, den es eine halbe Stunde später, im heimischen Ohrensessel, als absolut normal hinnimmt. Skandale sind das Herz der Oper. Der Puls geht hoch, die Türen knallen. Man sieht daran, wie empathisch und leidenschaftlich wir funktionieren, wenn sich ein roter Vorhang vor unseren Augen geöffnet hat, während die Mattscheibe uns stumpf und indolent macht. So gesehen gibt es nichts Schöneres als einen saftigen, die Gemüter erhitzenden Rabatz. Nur: Warum stören wir uns dann daran? „Skandale“, das heißt: Randale. Gut angezogene Herren werden ausfällig. Damen in Abendkleidern erheben die Stimme und echauffieren sich über den Inhalt einer Darbietung, die als ruchlos betrachtet wird. Das funktioniert auch abseits der Opernbühne – zum Beispiel auf dem politischen Parkett: Als Rudolf Scharping im Jahr 2002 als amtierender Verteidigungsminister mit seiner adeligen Freundin im Swimmingpool turtelte, so war dies, abgebildet in einem Boulevardmagazin, dermaßen unfassbar, dass Scharping von allen Ämtern zurücktreten musste. Sein politisches Leben war durch die sogenannte „Mallorca-Affäre“ erledigt, bis auf den heutigen Tag. Auch der „Abgas-Skandal“ oder der „Glykol-Skandal“ beschränkten sich keineswegs auf einen großen öffentlichen Bohei. Sie hatten weitreichende Konsequenzen. Opernskandale dagegen, auch wenn sie lautstärker geführt werden, bleiben fast immer folgenlos. Sie sind ein Strohfeuer der gesellschaftlichen Erregung. Und sie sind selbsterfüllend. Ist der Vulkan ausgebrochen und verraucht, dann ist es fast immer so, als sei … nichts geschehen. Wir dürfen daraus ableiten, dass in der Opernerregung ein Gefühlshaushalt zur Explosion gelangt, in dem es lange schon brodelte. Mit anderen Worten: Der Opernskandal ist in jeder Repertoire-Vorstellung der Möglichkeit nach angelegt. Seine Erfüllung ist eine – konsequente – Folge dessen, was in der Gattung selbst begründet liegt. „Kraftwerk der Gefühle“ hat man die Oper genannt. Doch dieses Kraftwerk, scheint es, will den Ausnahmefall. Den Super-GAU. "Man kann das Leben dieser Diva nicht erzählen, ohne der entsprechenden Vorfälle zu gedenken" „Skandal“, von Griechisch: skándalon, bezeichnet ein Ärgernis, einen Anstoß, etwas Unglaubliches. Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert im Deutschen belegt. Doch schon im Alten Testament bezieht es sich auf alles Böse, das von Gott abführt. Medienwissenschaftler – kleiner Einschub: Ohne Medien geht beim Skandal gar nichts! – unterscheiden oberklug zwischen einer „Latenzphase“, einem „Schlüsselereignis“ und der „Etablierungsphase“, die gern mit einem Rücktritt endet (eventuell gefolgt von einer „Rehabilitierungsphase“). Mit derlei Differenzierungskünsten kommen wir beim Opernskandal nicht weiter. Der Opern- oder Musikskandal ähnelt eher einem großen „Puff“. Und das war’s dann. Daraus folgt messerscharf, dass wir nicht jeden Skandal, der sich in einem Opernhaus ereignet, als „Opernskandal“ werten sollten. Die Absetzung der Idomeneo-Inszenierung von Hans Neuenfels 2006 an der Deutschen Oper Berlin etwa, nachdem eine Wiederaufnahme von Islamisten bedroht zu sein schien, spielte sich zwar an einem Opernhaus ab. In Wirklichkeit war es ein politischer Skandal, der seinen Anfang in der Oper genommen hatte. Kenner und Sprengmeister zünftiger Opernskandale wie der besagte Hans Neuenfels – er blickt neben der Idomeneo-Geschichte noch auf andere, sortenreinere Opernskandale zurück – hat immer wieder auf Folgendes hingewiesen: „Ich suche den Skandal nicht!“ Genau das war sein Geheimnis. Wer allzu direkt auf die Aversion des Publikums schielt und hinarbeitet, auf den wird kein Mensch hereinfallen. Der Skandal, wo er sich denn ereignet, braucht unbedingt den Überraschungs- oder den Überrumpelungseffekt. Ihn hervorzurufen, ohne dass man es kommen sieht, das ist die hohe Schule der Aversionsmechanik. Manche Künstler scheinen ihre Karrieren geradezu auf Opernskandalen aufgebaut zu haben – was größtenteils auf einer optischen Täuschung basiert. Die große Maria Callas etwa hat durch einige spektakuläre Absagen (zum Teil bei laufender Vorstellung) Anekdoten kreiert und Schnappschüsse mit ausgefahrenen Krallen möglich gemacht, die ihre Biografie durchaus angereichert haben. Man kann das Leben dieser Diva nicht erzählen, ohne der entsprechenden Vorfälle zu gedenken. Mit der Kunst der Callas selbst hat das aber kaum was zu tun. Sie wird nicht wegen, sondern trotz dieser Skandale gepriesen und verehrt. Merke: Opernskandale haben mit Kunst wenig gemein; aber sie machen das Reden darüber leichter. Und bunter. Die Fähigkeit zum Skandal, durch die sich die Oper von allen anderen Künsten abgrenzt (wann haben Sie den letzten Literaturskandal erlebt?!), ist der Lebensbeweis einer gern totgesagten Gattung. Solange es den Opernskandal gibt, solange sind auch wir noch lebendig. Nur: Solange wir ihn brauchen, um uns von unserer eigenen Vitalität zu überzeugen, steht es um unsere Gesundheit womöglich nicht optimal! Von diversen Genres ließe sich sagen, sie würden lange schon einen langsamen Tod sterben: von der Lyrik, vom Volkslied, von der Hausmusik und vom Skat. Keines dieser Genres hat jemals einen Skandal hervorgebracht. Armer Skat! Kurzum, bewundern und bestaunen wir diese feste Institution des Opernzirkus’: den großen Ausraster. Auch falls sich ein kleiner Silberblick, ein Verkennen der Größenrelationen und eine leidenschaftliche Übersprungshandlung dahinter verbergen mag – macht doch nichts! Der Skandal zeigt, wie sehr es in der Oper um Emotionen geht – und wie sehr wir Opernbesucher diese großen Gefühle selbst ausleben wollen. Er beweist, wie sehr die alte Oma Oper eine Sensibilisierungs- und eine Gefühlsbeschleunigungsmaschine ist. Vielleicht gehen wir manchmal, wenn wir einen Skandal wittern, nur uns selbst auf den Leim. Ganz gewiss aber der Gattung Oper, in der wir diese Gefühle finden. Ich freue mich schon heute auf meinen nächsten Skandal. Ich werde mich aufregen, als sei es das erste Mal. Kai Luehrs-Kaiser



ouverture

29. April

Ouvertüren (Tudor)

Antike Sagengestalten stehen im Mittelpunkt dieser CD der Bamberger Symphoniker. Die Auswahl der Musik für ein solches Programm fällt sicherlich nicht leicht, denn schon für die allerersten Opern wählten die Komponisten Stoffe aus der griechi- schen oder römischen Mythologie. Dirigent Karl-Heinz Steffens prä- sentiert mit den Bamberger Sym- phonikern Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die CD beginnt mit der Ouvertüre zu Iphigenie in Aulis von Christoph Willibald Gluck (1714 bis 1787) – in einer Bearbeitung von Richard Wagner. Aus Mozarts Oper Ideomeneo erklingt ebenfalls die Ouvertüre, sowie die abschließende Ballettmusik, die die Krönung Idaman- tes in Form einer Pantomime in Szene setzen soll.  Luigi Cherubini (1760 bis 1842) stammte aus Florenz. 1787 ging er nach Paris, und dort überlebte er die Revolution und die Schreckensherrschaft der Jakobiner. Im März 1797 stellte er dann seine Oper Médée vor. Dass die grausige Geschichte um die Zauberin Medea bis zum heutigen Tage ihren Platz auf der Opernbühne behauptet, ist auch das Verdienst von Maria Callas, die diese Partie einst phänomenal gesungen hat. Die Bamberger Symphoniker spielen die Ouvertüre, die bereits den Furor der Heldin ankündigt.  Deutlich ruhiger gestaltet hat Ludwig van Beethoven die Eröffungsmusik zu Die Ruinen von Athen, einem Huldigungs-Opus zur Eröffnung des Theaters im ungarischen Pest. Mit knapp fünf Minuten ist dies die kürzeste Ouvertüre des Komponisten überhaupt; sie ist knapp, aber reizvoll, und lässt das dazugehörige Stück aus der Feder von Kotzebue nicht vermissen, in dem Göttervater Zeus höchstpersönlich eine Büste des österreichischen Kaisers Franz I. aufstellt.  Shakespeares Sommernachtstraum stand Pate bei der romantischen Oper Oberon, die Carl Maria von Weber (1786 bis 1826) schwerkrank in seinen letzten Lebensmonaten geschaffen hat. Die Handlung soll ein wenig verwirren – aber wenn die Musik insgesamt so ist wie das, was die Bamberger Symphoniker auf dieser CD vorstellen, dann könnte man vielleicht sogar über Schwächen des Textbuches hinwegsehen und dem Opus eine zumindest konzertante Wiederauferstehung wünschen.  Und da wir einmal bei Puck, Oberon und Titania sind – die CD endet mit dem Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Bamberger Symphoniker beweisen einmal mehr, dass sie zu den besten Orchestern Deutschlands gehören; musiziert wird mit Präzision und Esprit. Steffens erweist sich als Klangmagier, er vergisst aber auch nicht, hier und da mit einer Prise Dramatik zu würzen. Diese Einspielung ist ein kleines Juwel, hier passt einfach alles. 

Maria Callas
(1923 – 1977)

Maria Callas (2. Dezember 1923 - 16. September 1977) war eine griechische Sopranistin. Sie gilt, trotz einer vergleichsweise kurzen Karriere, als die bedeutendste Opernsängerin italienischen Fachs des 20. Jahrhunderts.



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